K-Pop mit Jenny

Mamamoo

Nach der Vorstellung einiger männlicher K-Pop Artists, kommen wir jetzt zur ersten Girlgroup: Mamamoo. Debütiert hat die Band in 2014 unter dem kleinen Label RBW und seitdem hat sie immer weiter an Popularität gewonnen. Ihr Debüt war ziemlich erfolgreich, noch im selben Jahr schafften sie es Platz 10 unter den Digital Sales aller Girlgroups zu erreichen. 2016 veröffentlichten sie ihren ersten Nummer 1-Hit „You’re the Best“.

Die Band hat vier Mitglieder: Solar, Moonbyul, Wheein und Hwasa. Ihre Musik nimmt Inspiration von verschiedenen Genres wie Retro, Jazz, R&B und, wie bei den meisten K-Pop Bands, Pop. Moonbyul, die Rapperin der Gruppe, hat mittlerweile an über 65 Liedern mitgeschrieben und ist damit die K-Pop Künstlerin aus ihrer Generation mit den meisten Songs unter ihrem Namen.

Ähnlich wie BTS haben auch Mamamoo eine Reihe von Alben, die thematisch miteinander verbunden sind. Die „Four Seasons, Four Colours“ Albumreihe begann 2018 mit dem Album „Yellow Flower”. Jedem der vier Alben ist eine Jahreszeit, eine Farbe und ein Mitglied der Band mit einem selbstgeschriebenen Solo zugeordnet. Ende 2019 beendeten sie das Projekt mit dem Album „White Wind“. Nach diesen Alben will Mamamoo sich jetzt noch weiter darauf fokussieren die einzelnen Mitglieder auch als Solokünstler voranzubringen. Den Anfang damit machte Moonbyul in 2020 mit ihrer eigenen EP „Dark Side of the Moon“. Im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichte auch Wheein eine EP und die anderen beiden Mitglieder haben in den letzten Jahren ebenfalls erfolgreiche Singles rausgebracht. 

2019 nahm Mamamoo an der Wettbewerbsshow Queendom teil, in der verschiedene Girlgroups gegeneinander antraten und eigene Songs oder Covers unter verschiedenen Themen aufführen mussten. Im Finale stellte jede Band ein komplett neu produziertes Lied vor und mit ihrem Song „Destiny“ konnte Mamamoo die Show gewinnen.

Dieses Jahr sind nach sieben Jahren die Verträge der Bandmitglieder mit dem Label ausgelaufen. Drei von ihnen haben ihren Vertrag schon verlängert, nur die Zukunft von Wheein ist noch unbekannt. Die Hoffnung ist natürlich, dass die Band weiterhin genauso bestehen bleiben kann, und dass wir noch eine lange Zeit neue Musik von Mamamoo genießen dürfen.

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